44 000 Tests und ein positiver Befund in Pflegeheimen

Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe wollte wissen, wie weit das Coronavirus schon in die Alten- und Pflegeheime im Land vorgedrungen ist und ließ Tausende Menschen testen. Foto: ctrls Photo/AdobeStock

Dabei handelt es sich nach dpa-Informationen um eine Mitarbeiterin in der Küche eines Pflegeheims im Kreis Ludwigslust-Parchim. Das Ergebnis zeige, dass die Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen wirksam seien, teilte das Ministerium mit. Die 3,5 Millionen Euro teure Testreihe soll noch bis Ende Juli fortgesetzt werden. Es gehe vor allem darum, insbesondere asymptomatische Erkrankte frühzeitig entdecken zu können, hieß es vom Ministerium.

Wie Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) Anfang Mai zu Beginn der Testreihe sagte, sollten auf freiwilliger Basis rund 25 000 Menschen in den Einrichtungen und 15 000 Beschäftigte untersucht werden. Die Probanden sollten im Wochenrhythmus zweimalig getestet werden, um so eine Übersicht zum Infektionsstatus zu erhalten und positiv Getestete sofort zu isolieren.

Der Chef des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Unimedizin Rostock, Andreas Podbielski, äußerte erneut Zweifel am Sinn der Testreihe. “Das Ergebnis…


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