50 Milliarden Euro Minus bei Krankenkassen bis 204050 Milliarden Euro Minus bei Krankenkassen bis 2040

Ab Mitte der 2020er Jahre würden die GKV-Ausgaben die Beitragseinnahmen wieder übersteigen, prognostiziert eine am 9. Oktober vorgestellte Studie des Berliner IGES Institutes im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Foto: Adobe Stock/ Андрей Яланский

Ab Mitte der 2020er Jahre würden die GKV-Ausgaben die Beitragseinnahmen wieder übersteigen, prognostiziert eine am 9. Oktober vorgestellte Studie des Berliner IGES Institutes im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Ende 2018 verfügten die gesetzlichen Krankenkassen über Rücklagen in Höhe von 21 Milliarden Euro.

Um die prognostizierten Ausgabensteigerungen abzudecken, müsse der GKV-Beitragssatz bis 2040 von derzeit 14,6 Prozent schrittweise auf 16,9 Prozent angehoben werden, schreiben die Autoren der Studie. Solle der Beitragssatz nur auf 15 Prozent erhöht werden, müsse der Bundeszuschuss von derzeit 14,5 Milliarden Euro pro Jahr bis 2040 auf 70 Milliarden Euro ansteigen.

Laut der Untersuchung lassen sich die wichtigsten Einflussfaktoren für die Finanzierung der GKV von der Gesundheitspolitik nicht beeinflussen. So spiele etwa die Entwicklung der Beschäftigung und des Einkommens eine große Rolle: Sollten die Löhne und Gehälter weiterhin genauso kräftig…


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