Mit Kindern basteln, mit Jugendlichen diskutieren, mit Nachbarinnen musizieren: Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstift Hanau haben zahlreiche Kontakte zu Nachbarn im Quartier. Für den Aufbau des umfangreichen Netzwerks zwischen Bewohner:innen und Nachbarschaft erhielt das Wohnstift Hanau den AktivierenPreis 2022 des Fachmagazins Aktiveren (Verlag Vincentz Network).

(Hannover/Hanau) “Keine Chance für Einsamkeit” lautete das Motto des diesjährigen AktivierenPreises. Mit seinem Konzept für einen offenen Sozialraum konnte das Team des Wohnstifts Hanau um Betreuungsleiterin Cordula Delp und Quartiersmanagerin Katja Sommer die Fachjury überzeugen. Mit einer steuernden Quartiersmanagerin, die das Betreuungsteam unterstützt, ist es gelungen, umfangreiche Netzwerke zu knüpfen und Bewohner und Nachbarschaft in Kontakt zu bringen: wenn sie mit Kindern basteln oder mit Jugendlichen über die aktuelle Weltlage diskutieren, wenn Ehrenamtliche regelmäßig zu Besuch kommen, musizieren oder bei Festen unterstützen und Nachbarinnen sich in der Cafeteria zum Stricken treffen.

3.000 Euro Preisgeld für weitere Quartiersprojekte
Aktivieren-Chefredakteurin Miriam von Bardeleben und Aktivieren-Redakteurin und Jury-Vorsitzende Thordis Gooßes gratulierten bei der feierlichen Preisverleihung im Wohnstift Hanau am 20. Oktober 2022 mit Urkunde und Infopaket sowie einem Preisgeld von 3.000 Euro. “Ich freue mich und bin auch mächtig stolz darauf”, sagt Cordula Delp. Seit 2014 füllt sie mit ihrem Team das Konzept mit Leben. Es sei wunderbar anzusehen, wie es sich verselbstständigt. “Die Ehrenamtlichen sind dabei wahnsinnig wichtig. Aber nichts geht ohne unser Team im Haus: Betreuung, Hauswirtschaft, Pflege, Haustechnik. Wie ziehen alle an einem Strang, um den Bewohnern etwas Gutes zu tun.” Quartiersmanagerin Katja Sommer ergänzt: “Ohne die Netzwerkpartner im Stadtteil und darüber hinaus wäre dies alles nicht möglich.”

Sozialraum ist integraler Bestandteil von Lebensqualität
Die Mitbürgerinnen und -bürger aus der Nachbarschaft sind und bleiben ein Teil der Lebensrealität von Menschen, die in einer Altenpflegeeinrichtung leben. “Diese Bezogenheit auch für Ihre Bewohnerinnen und Bewohner erlebbar zu machen, haben Sie mit Ihrem herausragendem Konzept in den Fokus genommen”, betont Chefredakteurin Miriam von Bardeleben. Das Betreuungsteam leiste, so das Jurystatement, eine vielfältige Arbeit zur Verbindung von Einrichtung und Nachbarschaft. Mit klarer Steuerung durch eine Quartiersmanagerin. Die Jurorinnen Marie Krüerke, Ute Ossa-Kühnel, Nora Dreßen und Thordis Gooßes waren sich einig: “Das Projekt ist sehr umfangreich und lobenswert. Die Blickrichtung geht klar auf Bewohner und Quartier.” Die Betreuungsexpertinnen und Praktikerinnen lobten zudem, dass die Kooperation und die Umsetzung auch während der Pandemie stattgefunden haben.

In der Dezember-Ausgabe von Aktivieren wird das Projekt im Detail vorgestellt.

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