Altenpflege gehört zu den Berufen mit der schlechtesten Bezahlung

“Vergütungstechnisch verlieren Pflegeberufe zunehmend an Attraktivität”: Die Altenpflege zählt nach aktuellen Berechnungen des Online-Portals www.gehalt.de zu den zehn am schlechtesten bezahlten Berufen in Deutschland.

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“Pflegekräfte werden immer bedeutender für die Gesellschaft, vergütungstechnisch verlieren sie dagegen zunehmend an Attraktivität”, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer des Online-Portals. Mit einem durchschnittlichen Jahres-Bruttogehalt von 30.357 Euro befänden sich Pflegeberufe unter den zehn am schlechtesten bezahlten Berufen in der Bundesrepublik. Bei der letzten Statistik im vergangenen Jahr sei das noch nicht der Fall gewesen.

Weniger als Pflegende verdienen etwa Friseurinnen (Jahresbrutto im Durchschnitt: 24.434 Euro), Kellner (24.884 Euro), Beschäftigte im Call Center (28.101 Euro), Kassiererinnen (28.363 Euro) oder Zahnarzthelferinnen (29.461 Euro). Deutlich besser verdienen etwa Sekretärinnen (38.284 Euro), Mechatroniker (38.841 Euro) oder Vertriebsinnendienstler (41.309 Euro).

Bierbach zufolge zeige die Auswertung der Zahlen besonders den starken Einfluss des Bildungsstandes. Unter den zehn Top-Berufen befänden sich ausschließlich…


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