Ambulante Pflege steht in Berlin ganz vorne auf der AgendaAmbulante Pflege steht in Berlin ganz vorne auf der Agenda

Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung: „Ich weiß, dass das manchem zu lang dauert. Mir auch. Aber alles muss sorgfältig geregelt werden.“

Foto: Florian Arp

Ausbildungszeit sei „nicht Wertschöpfungszeit“. Und er fordert zugleich von den Trägern, deutlich mehr auszubilden. Aber auch die Bundesregierung müsse etwas tun, sagt der Beauftragte, und kündigt sogleich Taten an: Man werde sich mehr um die ambulante Pflege kümmern, ein neues Datengesetz im Gesundheitswesen solle kommen, und die Neuordnung der Gesundheitsfachberufe müsse jetzt greifen.
Ingrid Hastedt vom Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg erklärt, wenn sechs Beschäftigte sich krankmelden, müssten die Dienstpläne von noch einmal zwölf Kolleginnen und Kollegen geändert werden. Die Folge ist das sogenannte „Holen aus dem Frei“, um Lücken zu schließen.
Die Springerpools sind nach Hastedts Worten meist zu klein, die Attraktivität von Nachtschichten oder Wochenenddienst eher gering. Sie fordert wie viele Experten, dass die Kostenträger auch Fortbildungen, Qualitätszirkel oder interne Besprechungen mit finanzieren. Wenn mehr Personal da…


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