Amnesty: Beschäftigte im internationalen Gesundheitswesen in Gefahr

In einigen Staaten müssen Beschäftigte im Gesundheitswesen mit Repressalien rechnen, wenn sie Missstände benennen, so Amnesty International.

Abb.: Amnesty

Laut einem aktuellen Bericht der Menschenrechtsorganisation gibt es in fast allen der 63 betrachteten Länder und Regionen Klagen über mangelnde Schutzkleidung. Wie viele Beschäftigte im Gesundheitswesen inzwischen weltweit an Covid-19 gestorben sind, ist nicht bekannt. Amnesty International verzeichnete 3000 Todesfälle in 79 Ländern, die tatsächliche Zahl dürfte aber weit höher liegen. Oft sei auch die Bezahlung schlecht. Im Südsudan erhalten dem Bericht zufolge Ärztinnen und Ärzte im Staatsdienst seit Februar kein Gehalt mehr.

In einigen Ländern würden Ärzte, Pfleger oder andere Beschäftigte festgenommen oder anderweitig unter Druck gesetzt, nachdem sie sich beschwert hatten. In Malaysia wurde laut dem Bericht beispielsweise eine friedliche Demonstration von Reinigungskräften aufgelöst und mehrere Teilnehmer wurden festgenommen. In Ägypten wurden mehrere…


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