Anfälle richtig deuten und besonnen handeln

Foto: Reinhard Elbracht, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Epilepsien sind häufige neurologische Erkrankungen. In Deutschland sind durchschnittlich 0,5 bis 0,7 Prozent der Bevölkerung von ihnen betroffen. Bei Menschen über 65 Jahren steigt dieser Anteil mit zunehmendem Alter an. Dies liegt an den in dieser Altersgruppe häufiger auftretenden Erkrankungen, in deren Folge sich eine Epilepsie entwickeln kann, zum Beispiel Schlaganfälle, aber auch neurodegenerative Erkrankungen wie eine Demenz. Für Pflegekräfte gelte es nun, zwischen einer Epilepsie und epileptischen Anfällen aufgrund einer akuten Erkrankung zu unterscheiden, erläutern Dr. med. Bettina Wächter und Norbert van Kampen, die beide am Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg tätig sind, im Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von Altenpflege. Akut symptomatische Anfälle könnten zum Beispiel bei einem Schlaganfall oder nach einem Schädel-Hirn-Trauma…


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