Aus dem RISG soll das IPReG werdenAus dem RISG soll das IPReG werden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Foto: Maximilian König

„Intensivpflege-Patienten, die am sozialen Leben teilhaben, können auch künftig zu Hause betreut werden“, sagte der CDU-Politiker am 5. Dezember in Berlin. Zugleich solle für sie aber eine bestmögliche Versorgung erreicht werden, was bisher häufig nicht der Fall sei. Spahn gab einen überarbeiteten Entwurf in die regierungsinterne Abstimmung. Damit würden Anregungen Betroffener aufgenommen und Missverständnisse ausgeräumt, sagte er.

An den im Sommer vorgestellten ersten Plänen war Kritik unter anderem von Ärzten und Patientenschützen laut geworden. Sie richtete sich vor allem dagegen, dass Intensivpflege in der eigenen Wohnung damit zur Ausnahme werden sollte. So hatte die Bundesärztekammer kritisiert, die Pläne würden bestimmte Patientengruppen durch einen „rigiden Ausschluss einer häuslichen Versorgung“ in der Möglichkeit einer selbstbestimmten und frei gewählten Lebensführung einschränken.

Der Vorrang der stationären Versorgung…


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