Ausschreibungen für Hilfsmittel werden abgeschafftAusschreibungen für Hilfsmittel werden abgeschafft

Das TSVG soll dabei helfen, mit digitalen Lösungen den Alltag von Patienten zu erleichtern. Foto: Adobe Stock/ Saklakova

Die Ausschreibungen für Hilfsmittel (z.B. Inkontinenzprodukte und Gehhilfen) werden abgeschafft. Dadurch werde sichergestellt, dass es bei der Versorgung mit Hilfsmitteln keine Abstriche bei der Qualität gibt, heißt es aus dem Bundesgeunsheitsministerium.

Auch werden reine Betreuungsdienste (wie Haushaltshilfe, Gespräche führen, gedächtnisfördernde Beschäftigung, Spaziergänge, etc.) für die Leistungserbringung von Sachleistungen in der ambulanten Pflege zugelassen. Damit soll sich die Pflege zu Hause, weil mehr Berufsgruppen zur Versorgung zur Verfügung stehen, verbessern.

Kern des Gesetzes ist der Ausbau der Terminservicestellen. Sie sollen zentrale Anlaufstellen für Patienten werden und 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche erreichbar sein. Parallel dazu wird das Mindestsprechstundenangebot der Vertragsärzte erhöht. In unterversorgten Gebieten müssen die Kassenärztlichen Vereinigungen künftig eigene Praxen eröffnen oder Versorgungsalternativen…


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