AWO und Diakonie drohen mit Ausstieg aus ambulanter PflegeAWO und Diakonie drohen mit Ausstieg aus ambulanter Pflege

Die Kassen vergüten die Leistungen in der ambulanten Pflege zu schlecht, sagen Diakonie und AWO in Niedersachsen. Die Träger drohen nun, sich aus der ambulanten Pflege zurück zu ziehen.

Foto: Wilm Ihlenfeld / Adobe Stock

Sollten AWO und Diakonie ihren Worten Taten folgen lassen, wären 16.000 pflegebedürftige Menschen und 5.000 Pflegekräfte betroffen.

Gegenüber dem NDR Regionalmagazin „Hallo Niedersachsen“ sagte Rüdiger Becker, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Dienstgeberverbands Niedersachsen (DDN): „Die Kassen produzieren seit Jahren einen erheblichen Druck auf uns und versuchen, uns als tarifgebundene Anbieter immer mit denen zu vergleichen, die nicht tarifgebunden sind und uns damit auch zu drücken.“ Als Lösung sehe Becker entweder eine bessere Vergütung seitens der Kassen oder aber die ambulante Pflege in Niedersachsen komplett einzustellen.

Die Forderungen der Verbände seien überzogen, so der Verband der Ersatzkassen (vdek). Zudem sei es „nicht redlich, für eigene finanzielle Interessen mit den Ängsten der Menschen zu spielen“, so der vdek in einer Stellungnahme. Die finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung seien durch den…


Vollständigen Artikel lesen