Baden-Württemberg: Ein Drittel schließt mit roten Zahlen abBaden-Württemberg: Ein Drittel schließt mit roten Zahlen ab

Grund für die Verschlechterung der Situation sei vor allem, dass die Altenpflegeeinrichtungen nicht alle Plätze belegen können, da sie das dafür notwendige Fachpersonal nicht haben.

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„Die Ergebnisse des aktuellen BWKG-Indikators zeigen erneut eine Verschärfung der Probleme der Krankenhäuser, Reha-Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Land: Unterfinanzierung und Fachkräftemangel sind und bleiben die Hauptprobleme“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Detlef Piepenburg, zur aktuellen Indikator-Umfrage. Dabei werden die Geschäftsführer der BWKG-Mitgliedseinrichtungen (von 616 Pflegeeinrichtungen sind 92 ambulante Pflegedienste) halbjährlich zu ihrer Einschätzung der wirtschaftlichen Situation und zur Gewinnung von Fachkräften befragt.

„Diese Zahlen belegen einmal mehr, dass hier nach wie vor großer Handlungsbedarf besteht“, unterstreicht der BWKG-Vorstandsvorsitzende, der auch Landrat des Kreises Heilbronn ist. Auch der wachsende Fachkräftemangel werde in den Ergebnissen mehr als deutlich: 86 % der Pflegeeinrichtungen haben Probleme, freie Stellen bei den Pflegefachkräften…


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