BAGSO fordert Neuausrichtung der Betreuung

Betreuer sollten laut BAGSO vor allem dazu da sein, um hilfebedürftige Menschen z.B. im Umgang mit Sozialämtern und Krankenkassen zu unterstützen. Foto: Werner Krüper

In einer Stellungnahme zur geplanten Reform des Betreuungsrechts setzt sich die BAGSO für einen Paradigmenwechsel ein: hin zu mehr Selbstbestimmung. Dieser Grundgedanke der UN-Behindertenrechtskonvention müsse im deutschen Betreuungsrecht umgesetzt werden.
Soziale Dienste und andere Unterstützungsangebote, die nach dem Gesetz bereits jetzt Vorrang haben, müssten überall in Deutschland angeboten werden, so die BAGSO. Dringend notwendig seien Hilfsangebote im Umgang mit Sozialämtern, Krankenkassen und anderen Sozialleistungsträgern.

Um die Qualität der rechtlichen Betreuung zu verbessern, fordert die BAGSO angemessene Rahmenbedingungen für alle am Verfahren Beteiligten. Dazu gehörten verpflichtende Fortbildungen für alle, die in die rechtliche Betreuung involviert sind, eine angemessene Vergütung von hauptamtlichen Betreuerinnen und Betreuern sowie eine bessere Ausstattung der etwa 800 Betreuungsvereine in Deutschland. Die BAGSO fordert zudem eine bundesweite…


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