Bayern führt Landespflegegeld einBayern führt Landespflegegeld ein

Hermann Imhof, Pflegebeauftragter der Bayerischen Landesregierung, sieht im Landespflegegeld eine Chance, Pflegebedürftigen etwas Gutes zu tun.

Foto: Rolf Poss

„Wir geben den Pflegebedürftigen damit die Möglichkeit, sich selbst oder ihren pflegenden Angehörigen, Freunden oder Helfern Gutes zu tun“, sagt Hermann Imhof, Mitglied der CSU-Landtagsfraktion und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung.

„Uns ist wichtig, dass das Landespflegegeld eine echte Zusatzleistung ist und nicht auf andere Leistungen angerechnet wird“, erklärt Bernhard Seidenath, pflegepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion. Man wolle das Selbstbestimmungsrecht der pflegebedürftigen Menschen stärken, zusätzlich zu bereits vorhanden Leistungen wie der sozialen Pflegeversicherung oder der Sozialhilfe.

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hatte das Landespflegegeld im April angekündigt. Das Land Bayern stellt dafür jährlich rund 400 Millionen Euro bereit, bislang hätten bereits mehr als 100.000 Menschen das neue Pflegegeld beantragt.


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