Beate Radzey vom Demenz Support Stuttgart gibt Tipps

Auch in der Corona-Krise ist es sinnvoll, sich an dem zu orientieren, was sich bewährt hat. “Im Kontext der Begleitung von Menschen mit Demenz sind das eine person-zentrierte Grundhaltung, die auf Wertschätzung und Zuwendung basiert sowie individuelle Zugangswege”, sagt Beate Radzey. Foto: Demenz Support Stuttgart

Wie gelingt es, demenziell veränderten Menschen, die Situation rund um Corona zu erklären, ohne ihnen Angst zu machen oder sie zu überfordern? Geht das überhaupt oder muss man unterscheiden – je nachdem wie ausgeprägt die Demenzerkrankung ist? Oder ist es vielleicht sogar besser, gar nichts zu sagen?
Bevor ich auf die Beantwortung der Frage eingehe, eine generelle Anmerkung vorneweg: Eine Krise, wie wir sie gerade erleben, stellt uns alle vor große Herausforderungen. Vieles verunsichert und wirkt bedrohlich. Daher macht es Sinn, sich wo möglich, an dem zu orientieren, was bewährt ist. Im Kontext der Begleitung von Menschen mit Demenz sind das eine person-zentrierte Grundhaltung, die auf Wertschätzung und Zuwendung basiert sowie individuelle Zugangswege. Wie immer in der Pflege von Menschen mit Demenz gibt es auch im Umgang mit Corona keine einfachen Rezepte, sondern es sind Kreativität und individuelle Lösungen gefragt. Es muss als auch von Person zu…


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