Bedürfnisse von Menschen mit Hörbehinderung und Demenz berücksichtigen

Die Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Hörbehinderung und Demenz sollte ausgebaut werden. Foto: Werner Krüper

“Aktuell gibt es bundesweit zu wenige Einrichtungen, die die besonderen Bedürfnisse von gehörlosen und schwerhörigen Menschen mit einer Demenzerkrankung berücksichtigen”, erklärt Sabine Jansen, die Geschäftsführerin der DAlzG. Für Arztbesuche, Beratungsgespräche oder Therapien werden Gebärdendolmetscher benötigt. Zusätzlich fehlt es an Entlastungsangeboten für Angehörige wie Tages- oder Kurzzeitpflege, die auf gehörlose Menschen mit einer Demenzerkrankung spezialisiert sind.

Diagnoseverfahren für Menschen mit Hörbehinderung anpassen

Schwerhörigkeit kann dazu führen, dass Betroffene Gesprächen nicht mehr richtig folgen, Fragen nicht adäquat beantworten können und sich zunehmend zurückziehen. Wenn eine Schwerhörigkeit nicht erkannt wird, führt dies unter Umständen vorschnell zur Annahme, dass eine Demenz vorliegt. Hier ist eine sorgfältige Diagnostik besonders wichtig….


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