Behinderten- und Pflegepauschbeträge werden angehobenBehinderten- und Pflegepauschbeträge werden angehoben

Menschen mit Behinderungen und Angehörige, die sie pflegen, sollen durch die Steuererleichterungen stärker entlastet werden. Foto: Adobe Stock/ Firma V

„Die Verbesserungen bedeuten mehr gesellschaftliche Teilhabe und mehr Unterstützung für Steuerpflichtige mit Behinderungen. Für mich ist das ein wichtiges Signal des Respekts“, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Zugleich werde der Pflegepauschbetrag angehoben.

Anspruch auf einen Pflegepauschbetrag hat, wer eine pflegebedürftige Person in deren oder in seiner eigenen Wohnung betreut und pflegt. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige „hilflos“ ist. Behinderte Menschen, deren Grad der Behinderung auf mindestens 50 festgestellt ist, und unter bestimmte Umständen auch Personen mit geringeren Einschränkungen, können bei der Steuer den Behinderten-Pauschbetrag geltend machen.
Vorgesehen ist unter anderem, die Behinderten-Pauschbeträge zu verdoppeln, die sich auch weiter nach dem Grad der Behinderung richten. Die Antragsvoraussetzungen sollen erleichtert werden. Zudem wird eine Pauschale für Fahrtkosten eingeführt, die die…


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