Bei der Anwerbung ausländischer Pflegekräfte an die Spielregeln halten

An die Spielregeln halten: Denn Ungleichgewichte der finanziellen Ausstattung von Gesundheitssystemen in reichen und ärmeren Ländern erhöhen das Risiko skrupelloser internationaler Anwerbung, die sich nicht an ethische Prinzipien hält, so der ICN. Foto: Adobe Stock/ FFCucina Liz Collet

Brain Drain bezeichnet die Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften in andere Länder, wodurch dem Abwanderungsland Arbeitskräfte verloren gehen. Weil reiche Länder – auch Deutschland – gleich auf mehreren Kontinenten versuchen, professionell Pflegende abzuwerben, würden die Gesundheitssysteme etlicher ärmerer Länder buchstäblich ausbluten, heißt es in einer Pressemitteilung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK), der Mitglied im ICN ist und das Papier in deutscher Übersetzung herausgibt.

Der ICN ruft die Regierungen aller Länder auf, Migration von Pflegefachpersonen zu beobachten und zu dokumentieren und sich an die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgegebenen Standards für ethisch einwandfreies internationales Rekrutieren zu halten. Es sei unabdingbar, dass alle Länder mehr einheimische professionell Pflegende ausbilden und ihnen Bedingungen bieten, die sie am Arbeitsplatz halten. Und dass sie für die Beschäftigung von…


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