Berufsbetreuer fordern bessere BezahlungBerufsbetreuer fordern bessere Bezahlung

Wenn ein Mensch nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten selber zu managen, dann kann ihm ein Gericht einen Betreuer zur Seite stellen. Foto: AdobeStock/rainbow33

„Unsere Arbeit wird nicht leistungsgerecht vergütet. Eine Erhöhung der Stundensätze hat es zuletzt vor 13 Jahren gegeben“, schreibt Verbandsvorsitzender Thorsten Becker in einem Gastbeitrag für den Fachdienst „epd sozial“. Die Folge seien „Qualitätsdefizite, die auch wissenschaftlich erwiesen sind“. Dringend benötigter Nachwuchs für diesen Beruf lasse sich unter solchen Umständen kaum rekrutieren, betont der Diplom-Pädagoge.

Becker verweist darauf, wie wichtig ein funktionierendes Betreuungswesen ist. „Wenn ein Mensch nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten selber zu managen, dann kann ihm ein Gericht einen Betreuer zur Seite stellen.“ Dessen Aufgabe sei es, die Rechte des Klienten zu wahren, seine Handlungsfähigkeit zu sichern und für Teilhabe an der Gesellschaft zu sorgen.

Der Betreuungsaufwand sei oft immens, so Becker. „Doch Berufsbetreuer können nur durchschnittlich 3,3 Stunden pro Klient und Monat…


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