Bessere digitale Ausstattung im Gesundheitswesen nötigBessere digitale Ausstattung im Gesundheitswesen nötig

Gebraucht würden bessere Monitoring-Systeme, die wichtige Daten vom Patienten zum Arzt bringen, damit auch der Arzt besser auf digitaler Ebene zum Patienten gehen kann, so die Position der Bundesärztekammer. Das gelte besonders für Patienten in besonderen Situationen, wie chronisch Kranke und Menschen in Pflege- und Seniorenheimen. Foto: Adobe Stock/ M. Dörr & M. Frommherz

Dazu zählen etwa der sichere Ausbau von Videokonferenzen und die Einführung einer einheitlichen Messenger-Anwendung für Ärzte. Vor allem in der Corona-Pandemie sei die Nachfrage nach digitalen Hilfsmitteln seitens Patienten und Ärzten deutlich gestiegen, heißt es in dem Papier. Voraussetzung für eine Messenger-Anwendung für Ärzte sei, dass ein Arzt zunächst einmal zweifelsfrei als solcher identifiziert werden könne, sagte BAK-Vorstandsmitglied Peter Bobbert. Diese Möglichkeit bestehe derzeit nicht. „Hier müssen wir besser werden, weil wir dann auch eine bessere Vernetzung und eine Strukturierung zwischen den einzelnen Sektoren des Gesundheitswesens erreichen können.“
Weitere Baustellen sieht Bobbert beim schnellen Zugriff auf Patientendaten. „Was wir brauchen sind auch bessere Monitoring-Systeme, die wichtige Daten vom Patienten zum Arzt bringen, damit auch der Arzt besser auf digitaler Ebene zum Patienten gehen kann“, sagte Bobbert. Das…


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