Betreutes Wohnen treibt Ausgaben in die HöheBetreutes Wohnen treibt Ausgaben in die Höhe

Betreutes Wohnen für Senioren ist beliebt, treibt aber die Ausgaben in die Höhe. Foto: fotolia/DOC RABE

Straub forderte angesichts einer steigenden Zahl von Wohngemeinschaften und betreuten Wohneinrichtungen einen Pflege-TÜV analog zu den Qualitäts-Anforderungen an Pflegeheime.

Der Bremer Gesundheitsökonom Heinz Rothgang hat im Auftrag der Barmer ermittelt, dass die Pflege- und Krankenkassen für einen Platz in einer Wohngemeinschaft oder im betreuten Wohnen rund doppelt so viel zahlen wie für einen Pflegeplatz im Heim. Für rund 180.000 Pflegebedürftige zahlten die Kassen 400 Millionen Euro im Jahr mehr als wenn die Menschen im Heim gepflegt würden.

Hauptgrund ist Rothgang zufolge, dass die Anbieter mehr Leistungen kombinieren und abrechnen können als bei der Pflege im Heim oder der ambulanten Pflege zu Hause. Zunehmend stiegen daher Pflege-Anbieter in den Markt mit den neuen Wohnformen ein.

Dem Pflegereport zufolge gibt es bundesweit rund 8.000 betreute Wohnanlagen und 4.000 Pflege-Wohngemeinschaften, in denen 181.000 Pflegebedürftige leben, rund 150.000…


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