bpa Arbeitgeberverband: Anbieter könnten freiwillig Mindestbedingungen offenlegenbpa Arbeitgeberverband: Anbieter könnten freiwillig Mindestbedingungen offenlegen

Die große Koalition will durchsetzen, dass in der Altenpflege mehr Tarifverträge gelten. Foto: Kzenon/AdobeStock

Zu höheren Gehältern komme es bereits am Markt. Für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen etwa bei der Belastung oder Wochenenddiensten sei generell mehr Personal nötig. Dies sei „der Schlüssel für alles“.
Für mehr Transparenz von Gehältern brauche es keine Tarifverträge, erklärte der Verband. Er wirbt stattdessen für die Offenlegung von Mindestbedingungen als freiwillige Selbstverpflichtung von Anbietern. Hierin sollten etwa auch Einstiegsgehälter je nach Bundesland genannt werden. Gewerkschaften hätten in der Pflege mangels Mitgliedern kein Verhandlungsmandat.

Die Bundesregierung geht davon aus, dass 80 Prozent der Beschäftigten nicht tarifgebunden sind. Insgesamt arbeiten bei 13 300 Pflegediensten und 13 600 Pflegeheimen 1,1 Millionen Menschen. In der Altenpflege sind mehr als 20 000 Stellen unbesetzt. Gebraucht werde daher auch ein Zuwanderungsgesetz für Fachkräfte aus Ländern jenseits der EU, sagte bpa-Präsident Bernd Meurer….


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