BVMed kritisiert Exportverbot für medizinische SchutzausrüstungBVMed kritisiert Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung

Ein Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung würde internationale Produktionsketten beeinträchtigen, kritisiert der Verband BVMed.

Foto: Adobe Stock/Andrii Zastrozhnov

„Angesichts internationaler Lieferketten und Produktionsnetzwerke ist jetzt nicht die Zeit für nationale Alleingänge“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Alle Beteiligten müssten nun besonnen handeln, um die Corona-Virus-Krise zu meistern und die medizinische Versorgung der Menschen sicherzustellen.
Der BVMed weist darauf hin, dass Schutzausrüstungen wie Atemschutzmasken und Hauben auch für die Produktion von Medizinprodukten und Arzneimitteln benötigt werden. Teilweise werden solche Schutzprodukte sogar in Nachbarländern endgefertigt, so dass die Ausfuhr Bestandteil der Produktionsnetzwerke ist. Der BVMed sieht es deshalb als erforderlich an, „dass weitere Schritte der Politik in engem Austausch mit der Industrie erfolgen und auf europäischer Ebene abgestimmt werden, damit nicht in kürzester Zeit Fabriken der Medizintechnik- und Pharmaindustrie aufgrund der Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr still stehen“. Der BVMed…


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