Carpe Diem streitet sich mit NRW-Gesundheitsministerium

Carpe Diem soll den Selbstzahlern mehr Kosten aufgebrummt als die Landschaftsverbände erlauben, so der Vorwurf des Ministeriums. Foto: Adobe Stock/ freshideas

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) unterstellt Carpe Diem, Investitionskosten nicht korrekt berechnet zu haben. Demnach soll Selbstzahlern etwas mehr berechnet worden sein als Sozialhilfeempfängern. Das sei verboten, so die Auffassung des MAGS. Laut eines Artikels in der Rheinischen Post verlangt das Ministerium, dass die zu viel berechneten Beiträge sofort zurückgezahlt werden. Carpe Diem will hingegen abwarten, wie mit dem Widerspruch verfahren wird, den sie eingelegt haben

Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) Christof Beckmann kritisiert das Alten- und Pflegegesetz aus dem Jahr 2014 als “völlig praxisfern”. Damit habe das Land die Branche in Unsicherheit und wirtschaftliche Existenzbedrohung gestürzt. “Bis heute haben noch immer nicht alle Pflegeeinrichtungen taugliche Bescheide über die Refinanzierung ihrer Investitionskosten, also die Kosten für Bau…


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