Bundestag beschließt Pflegepersonalstärkungsgesetz

Für zusätzlich eingestellte Pflegekräfte bekommen Krankenhäuser und Altenheime künftig mehr Geld. Auch die Ausbildung wird besser finanziert. Der Bundestag verabschiedete in Berlin das Pflegepersonalstärkungs-Gesetz der Großen Koalition. Es tritt Anfang 2019 in Kraft.

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Depression wird bei Heimbewohnern nicht adäquat behandelt

Der Anteil von Senioren mit Depressionen liegt der Einschätzung von Wissenschaftlern zufolge in Alten- und Pflegeheimen höher als bei Gleichaltrigen in Privatwohnungen. Es gebe in Heimen "ein eklatantes Behandlungsdefizit", sagten Mitarbeiter des Forschungsprojekts DAVOS, das vor wenigen Tagen in Frankfurt gestartet wurde.

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Flüchtlinge engagieren sich für Heimbewohner

In einem Pflegeheim in Rheinland-Pfalz bringt Seren Evisen im Rahmen eines Projektes Heimbewohner und ehrenamtlich tätige Flüchtlinge zusammen. Was sie genau tut und was die Freiwilligen aus vielen außereuropäischen Ländern, darüber berichtet die Fachzeitschrift Altenpflege in ihrer aktuellen Ausgabe im Porträt "Die Weltoffene".

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Gute Erfahrungen mit Quereinsteigern

Die Erfahrungen mit Berufs-Umsteigern sind oft gut, aber das generelle Problem des Fachkräftemangels in Pflegeheimen lässt sich mit Menschen, die sich beruflich umorientieren wollen, nicht lösen. Das zeigt nun eine neue, von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI).

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DBVA: Politiker sollten Pflegepraktika machen!

Der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA) hat die Politiker aller Parteien in einem offenen Brief aufgefordert, sich vor Ort in stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten über die Zustände in der Altenpflege zu informieren: "Dann erst könnten politisch Verantwortliche wirklich verstehen, wovon sie sprechen."

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Studienergebnisse: Je bewegter

Wenn Heimbewohner regelmäßig an Kraft-, Balance- oder Dehnungsübungen teilhehmen, wirkt sich das positiv auf ihre körperliche Verfassung aus. Das haben, wie die Fachzeitschrift Altenpflege in ihrer aktuellen Ausgabe vermeldet, unabhängig voneinander gleich mehrere internationale pflegewissenschaftliche Studien ergeben.

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Mecklenburg-Vorpommern: Schulgeld wird abgeschafft

Mecklenburg-Vorpommern wird dem Beispiel anderer Bundesländer folgen und in der Pflegeausbildung das Schulgeld abschaffen. Noch bevor ab 2020 dazu eine bundesweit einheitliche Regelung in Kraft trete, übernehme das Land für das Schuljahr 2019/20 die Kosten, sagte Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) im Landtag in Schwerin.

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Module lösen Fächer ab

In Rheinland-Pfalz wurde erstmals von einer Landespflegekammer eine Weiterbildungsordnung beschlossen. Mit der Einführung von Weiterbildungsmodulen reagiert sie einerseits auf die zunehmende Komplexität pflegerischer Fragestellungen und sorgt andererseits dafür, erworbene Kompetenzen vergleichbarer zu machen.

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Pflegekammer? SPD-Fraktion ruft nach Urabstimmung

1.500 repräsentativ ausgewählte Pflegefachkräfte stimmen zurzeit in Nordrhein-Westfalen (NRW) über die Art und Weise einer eigenen Interessenvertretung ab. Die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag hat diese kleine Stichprobe scharf kritisiert und stattdessen eine Urabstimmung aller 197.000 Pflegefachkräfte in NRW gefordert.

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KDA plädiert für Ethik-Debatte

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) plädiert für eine Ethik-Debatte über Digitalisierung und Robotik in der Pflege. Die Pflege könne sich der Entwicklung nicht verschließen, so KDA-Vorstand Helmut Kneppe. Technik müsse "aber immer eine dienende Rolle zur Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen einnehmen".

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