CDU legt sich noch nicht fest

Annegret Kramp-Karrenbauer hatte noch als CDU-Generalsekretärin im vergangenen Jahr einen solchen Dienst ins Gespräch gebracht, der nicht nur bei der Bundeswehr, sondern auch in der Pflege oder bei der Feuerwehr geleistet werden könnte. Foto: Adobe Stock/Peter Atkins

Da eine Grundgesetzänderung aber viel Zeit in Anspruch nehme, wäre für eine Übergangszeit möglich, die Freiwilligendienste zu stärken und als “Deutschlandjahr” unter einem staatlichen Überbau zusammenführen. Ein eindeutiges Votum für eine allgemeine Dienstpflicht gab es nach dem Werkstattgespräch nicht. Es gab aber mehrere skeptische Äußerungen zum Pflichtgedanken.
Zuvor hatte CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Vorstoß für eine allgemeine Dienstpflicht noch einmal verteidigt. “Für mich ist es auch ein zutiefst bürgerlicher Gedanke, seinem Land und der Gesellschaft etwas zurückgeben zu wollen”, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Sie finde es “sehr wichtig, dass wir über eine Dienstpflicht in Deutschland diskutieren”.
Der Chef der Mittelstandsvereinigung der Unionsparteien und stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende, Carsten Linnemann (CDU), stellte sich…


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