Coronabonus: Viele Anträge sind fehlerhaftCoronabonus: Viele Anträge sind fehlerhaft

Rund drei Viertel der Beschäftigten in der Altenpflege im Saarland haben den saarländischen Corona-Pflegebonus beantragt. Doch fast die Hälfte der Anträge ist unvollständig oder fehlerhaft.

Foto: Adobe Stock/ Joachim Wendler

Am 31. Juli war Stichtag: Bis zu diesem Zeitpunkt mussten die Beschäftigten in der Altenpflege ihren Antrag für den saarländischen Pflegebonus in Höhe von 500 Euro beim Gesundheitsministerium eingereicht haben. Viele der knapp 11.500 Anträge befänden sich zurzeit noch in der Bearbeitung, teilte das Ministerium mit. Das liege vor allem daran, dass viele Anträge in Papierform eingereicht worden seien, die nun erst digitalisiert werden müssten. Zudem seien rund 40 Prozent aller Unterlagen unvollständig oder fehlerhaft abgegeben worden, sodass die Mitarbeiter in jedem Einzelfall Nachfragen tätigen müssten.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (verdi) hatte zuvor das Antragsverfahren kritisiert. Es sei ein komplizierter bürokratischer Vorgang, den Antrag herunterzuladen und die Fragen zu beantworten, sagte
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