Das Dekubitusrisiko individueller einschätzen

Die Pflegefachkraft führt Maßnahmen zur Dekubitusprophylaxe durch, die individuell für die Bewohnerin notwendig sind.

Foto: Krüper

Die Autoren Sabine Hindrichs und Ulrich Rommel vom Büro für Verfahrenspflege und Pflegefachberatung in Stuttgart erläutern, wie dieser neue Fokus auf die individuelle Prophylaxe in der Praxis aussieht. Als Beispiel dient Handlungsebene 1: “Einschätzung”. In dieser Ebene soll nun klar zwischen zwei Stufen unterschieden werden. Stufe 1 ist die “Initiale kriteriengeleitete Einschätzung” zu Beginn des pflegerischen Auftrags. Sie beinhaltet die Überprüfung von Mobilitätseinschränkungen und externen Einflussfaktoren der pflegebedürftigen Person. Sind die Resultate nicht eindeutig und kann ein Dekubitusrisiko nicht klar ausgeschlossen werden, so kommt Stufe 2 zum Tragen: Die “differenzierte kriteriengeleitete Einschätzung des individuellen Dekubitusrisikos”. Darin wird der Bewohner tiefergehend, beispielsweise hinsichtlich seines…


Vollständigen Artikel lesen