Das Ende der Zettelwirtschaft oder Einladung für Hacker?

Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes fest. Rosenbrock erinnert daran, dass bereits jetzt Patientendaten gespeichert werden, diese jedoch zukünftig in aktuellerer Form bereit stehen sollen.

Foto: Der Paritätische Gesamtverband

“Digitale Lösungen können den Patientenalltag konkret verbessern. Darum gibt es ab 2020 gesunde Apps auf Rezept. Das ist Weltpremiere. Deutschland ist das erste Land, in dem digitale Anwendungen verschrieben werden können. Mit diesem Gesetz machen wir die Versorgung digitaler – und besser”, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Vorfeld zu dem am 7. November vom Bundestag beschlossenen Gesetz.

Ärzte können künftig digitale Anwendungen, wie Tagebücher für Diabetiker, Apps für Menschen mit Bluthochdruck, zur Unterstützung der Physiotherapie oder bei vielen weiteren Erkrankungen verschreiben. Diese werden von den Krankenkassen erstattet. Die Krankenkassen werden verpflichtet, ihren Versicherten Angebote zur Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz zu machen. Versicherte können sich damit im Umgang etwa mit Gesundheits-Apps oder der elektronischen Patientenakte schulen lassen.

Patienten sollen sich darauf verlassen können, dass ihre…


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