DBfK verurteilt Abwerbepraxis in der PflegeDBfK verurteilt Abwerbepraxis in der Pflege

Das Abwerben von Mitarbeitern behandle Symptome des Fachkräftemangels, löse aber keine Probleme, so Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK-Südost.

Foto: DBfK Bayern

Arbeitgeber fänden immer mehr Wege, trotz des Personalnotstandes ausreichend Pflegepersonal einzustellen. Im Ballungsgebieten wie München seien Abwerbeprämien in Höhe von 8.000 Euro keine Seltenheit. „Statt horrende Summen als Abwerbeprämien zu zahlen, rufen wir die Arbeitgeber auf, in das vorhandene Personal zu investieren und die Pflegenden besser zu bezahlen“, so die Funktionärin des DBfK-Südost. Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine menschenwürdigen Arbeitsbedingungen vorfänden, blieben sie den Einrichtungen nicht erhalten: „Diese Personalpolitik ist kurzsichtig. Wer Prämien zahlt, agiert aus purer Hilflosigkeit“.

Der DBfK Südost hatte seine Forderung bewusst im Vorfeld des „Equal Pay Day“ aufgestellt. Dieser Tag stellt symbolisch die Zeit dar, die Frauen unentgeltlich arbeiten, während Männer seit dem…


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