DBVA empfiehlt Pflegering statt Pflegekammer

Welche Interessenvertretung soll die Pflege in Nordrhein-Westfalen bekommen? Der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA) spricht sich für die Variante “Pflegering” und gegen das Modell “Pflegekammer” aus.

Dem Verband liege die “Freiwilligkeit am Herzen”, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung des in Duisburg beheimateten Vereins: “Wir wollenh nicht, dass jemand zu einer Mitgliedschaft in einer Pflegekammer gezwungen werden kann”. Würden Pflegekammern analog den bereits bestehenden Kammern eingerichtet, stellten sie, so der DBVA, “keine Interessenvertretung der Pflegenden, sondern eine vom Gesetzgeber einzurichtende Körperschaft Öffentlichen Rechts und damit eine mittelbare Staatsverwaltung” dar: “Eine Pflegekammer würde Bürokratisierung bedeuten und der Erwartung an eine moderne Politik widersprechen. Das Grundrecht der individuellen Freiheit des Einzelnen würde erheblich eingeschränkt.”

Kammerbefürworter schürten zudem die Illusion, dass die Verkammerung die zentralen Probleme der Pflegeberufe – etwa unzureichende Personalbemessung, schlechte Arbeits- und Rahmenbedingungen und nicht angemessene Bezahlung – lösen…


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