Demenz: Damit der Mundschutz keine Angst machtDemenz: Damit der Mundschutz keine Angst macht

Besonders Menschen mit Demenz könnte es irritieren, wenn Betreuungskräfte plötzlich einen Mundschutz tragen oder sie selbst einen tragen sollen. Wer das Thema positiv aufgreift, kann sogar für Heiterkeit sorgen.

Foto: AdobeStock/lubo

Masken-Theater

Durch das Corona-Virus tragen die meisten Betreuenden Gesichtsmasken, um die Senioren vor unbewusster Übertragung und sich selbst von Ansteckung zu schützen. Dies führt bei vielen Menschen mit demenziellen Veränderungen zu starker Irritation oder Angst, weil die Mimik verborgen ist und sie die Betreuungskräfte nicht mehr erkennen.
Eine Möglichkeit ist, morgens bei der Begrüßung im Stuhlkreis einmal die Maske abzunehmen und allen bewusst (auf eine gewisse Entfernung) zuzuwinken, damit die Senioren wissen, wen sie vor sich haben.
Eine andere Möglichkeit thematisiert die Maske ganz explizit, in dem wir Handpuppen oder Kasperle zu Hilfe nehmen. Das Kasperle kann fragen, was „dieses dämliche Verstecken“ soll und nach der Erklärung selbst probeweise eine Maske tragen. Kaspertheater-Figuren mit geschnitzten Holzköpfen und Kleidern aus Stoff, die die Hand verbergen, kennen die Senioren gut und wecken positive…


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