Demografiebeauftragter rechnet mit Pflegenotstand im Südwesten

Thaddäus Kunzmann zog als Demografiebeauftragter von Baden-Württemberg eine erste Bilanz nach einem Jahr im Amt. Foto: privat

Im zwei, drei Jahrzehnten wachse der Pflegebedarf der geburtenstarken Jahrgänge weiter. Sie erreichten ihr hohes Alter in einer Zeit des massivsten Fachkräftemangels in allen Berufsfeldern. Es müssten ergänzende Hilfen neben der Pflege entwickelt werden. Eine “sorgende Gemeinschaft”, also ein nachbarschaftliches Netzwerk, könne ein Weg sein.

Kunzmann ist nach eigenen Angaben der einzige weisungsungebundene Demografiebeauftragte in den Bundesländern. Der 54-Jährige ist dem Sozialministerium zugeordnet, arbeitet aber ressortübergreifend. Er zog am Donnerstag eine erste Bilanz nach einem Jahr im Amt.


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