Den persönlichen Kontakt stärken

Vertrauen und Intimität stehen für alte Menschen im Austausch mit anderen meist ganz oben, während es für Jüngere oft darum geht, ihren Informationsdurst zu stillen.

Foto: Werner Krüper

Laut Anika Walther, die selbst in der stationären Altenpflege tätig war, legen heutige Heimbewohner Wert auf ein vertrautes Gespräch und möchten teilweise um Rat gefragt werden. “Manche Bitten an die Betreuungskräfte resultieren aus dem schlichten Bedürfnis, einen Sozialkontakt herzustellen oder als Teil der Gemeinschaft wahrgenommen zu werden”, so Walther im Interview mit der Redaktion der Zeitschrift Aktivieren. Und manchmal bedürften Heimbewohner von Natur aus auch keiner Beschäftigung in der Gruppe, blieben einmal ganz gern allein oder scheuten geradezu große Veranstaltungen im Speiseraum, hat Walther festgestellt. Auch hier gehöre es zur Kompetenz der Betreuungskräfte, den jeweiligen Bewohner zu Betreuungsangeboten nicht zu drängen und die Gründe für eventuelle Ablehnung zu ermitteln.

In ihrer Arbeit stellt sie zudem fest, dass die ältere Generationen in sozialen Kontakten einen anderen vordergründigen Zweck sieht als jüngere Mitarbeiter:…


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