Der Ton in Altenheimen wird rauerDer Ton in Altenheimen wird rauer

Während der Corona-Krise haben viele Altenheime auch neue digitale Kontaktwege zu den Angehörigen eingerichtet. Foto: Caritas Rheine

„Wir wissen darum, wie wichtig Kontakte zwischen Bewohnern und Angehörigen für das seelische und damit auch körperliche Wohlbefinden der Bewohner sind,“ sagt Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann. Deswegen hätten viele Einrichtungen gleich vom ersten Tag der Schließung Mitte März nach neuen Wegen gesucht, dies coronagerecht zu ermöglichen. „Auch jetzt sehen wir ein großes Bemühen um möglichst viel Kontakt“, so Kessmann. Aber letztlich bleibe es weiterhin ein Balanceakt zwischen dem Kontaktbedürfnis des Einzelnen und dem Schutzauftrag für alle Bewohner eines Heims.

Was es bedeutet, wenn es doch zu einer Infektion kommt, hat Matthias Wittland in den vergangenen Monaten erlebt. 13 Bewohner und zehn Mitarbeiterinnen im City-Wohnpark in Gronau, eine von sechs Einrichtungen des Verbandes, hatten sich insgesamt infiziert, drei Bewohnerinnen verstarben mit Covid-19. In der Diözese Münster waren 33 von 205 Altenheimen betroffen.

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