Deutliches Plädoyer für ambulant vor stationärDeutliches Plädoyer für ambulant vor stationär

Viele ambulante Pflegedienste und Betreiber von ambulant betreuten Wohngemeinschaften kamen nach Berlin.

Foto: Loncaric

Zustimmung gab es von Kordula Schulz-Asche, pflegepolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, die deutliche Kritik am „Politikstil“ von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußerte. Bezogen auf die pflegepolitischen Gesetze in dieser Legislaturperiode, waren sich beide Politikerinnen einig, dass eine Rot-Grüne Koalition zu einem anderen Ergebnis gekommen wäre.

Claudius Hasenau, Vorsitzender des Verbands wig – Wohnen in Gemeinschaft, appellierte in deutlichen Worten an die beiden Politikerinnen, dass Problem der Personalknappheit anzugehen. Der Lohnunterschied zwischen Mitarbeitern von ambulanten Pflegediensten und denen in Krankenhäusern betrage mittlerweile schon 1000 Euro, was zu einer Abwanderung in die Krankenhäuser und Pflegeheime führe.

Baehrens verwies auf das jüngst beschlossene Gesetz für bessere Löhne in der Altenpflege, dass die gesetzliche Grundlage für einen flächendeckenden Tarifvertrag schafft. Tarifsteigerungen für…


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