Deutscher Caritasverband legt Neun-Punkte-Programm vorDeutscher Caritasverband legt Neun-Punkte-Programm vor

Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes: „Es darf nicht sein, dass Pflegebedürftige aus finanziellen Gründen schlecht versorgt sind und sich die Pflege zum Armutsrisiko entwickelt“.

Foto: DCV/Anke Jacob

„Viele Menschen fragen sich zu Recht, wie sie sich im Alter Pflege leisten können. Es darf nicht sein, dass Pflegebedürftige aus finanziellen Gründen schlecht versorgt sind und sich die Pflege zum Armutsrisiko entwickelt“, mahnt Caritas-Präsident Peter Neher. In der ambulanten Pflege sollen Pflegebedürftigen eine festgelegte Anzahl von Stunden oder Leistungen zustehen. Die Kosten der medizinischen Behandlungspflege, gleich ob ambulant oder stationär, sollen in voller Höhe die Krankenkassen tragen. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sollen weiterhin die Pflegebedürftigen selbst übernehmen.
„Nicht nur Kranken- und Pflegeversicherung, auch die Bundesländer sind bei der Finanzierung gefordert. Die meisten Bundesländer haben sich in den letzten Jahren aus der Förderung der Investitionskosten zurückgezogen. Dadurch steigt die Belastung für die Pflegebedürftigen erheblich”, stellt Neher fest. Der Deutsche Caritasverband fordert von den…


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