Diakonie-Präsident fürchtet um soziale Einrichtungen

Ulrich Lilie, Präsident des evangelischen Wohlfahrtsverbandes: Geflecht aus Sozial-, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen “um jeden Preis erhalten”. Foto: Diakonie / Thomas Meyer

Vor den Beratungen der Bundesregierung über weitere Hilfen aufgrund der Verluste durch die Corona-Pandemie hat die Diakonie einen Rettungsschirm für die Einrichtungen der Wohlfahrtspflege wie Kitas und Beratungsstellen gefordert. Viele Einrichtungen stünden wegen fehlender Einnahmen gerade mit dem Rücken zur Wand, sagte der Präsident des evangelischen Wohlfahrtverbandes, Ulrich Lilie, dem Evangelischen Pressedienst. “Gerade den kleinen und mittleren Einrichtungen kann jetzt ganz schnell die Luft ausgehen – und zwar binnen Wochen”, betonte er.

Lilie erläuterte, fast alle Einrichtungen auch seines Verbands seien angewiesen auf Zuwendungen und Entgelte nach Leistungsvereinbarungen, die derzeit in vielen Fällen wegfallen könnten, weil Einrichtungen geschlossen sind. “Alle sind außerdem gemeinnützig. Das heißt, sie dürfen gar keine großen Rücklagen bilden”, sagte der Diakonie-Chef. Ihnen drohe das finanzielle Aus, wenn Zuwendungen nicht…


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