Diakonie Präsident: Zuwanderung von Fachkräften erleichternDiakonie Präsident: Zuwanderung von Fachkräften erleichtern

„Um den Pflegenotstand zu lösen, brauchen wir mutigere Lösungen und weniger Halbherzigkeit“, sag Bayerns Diakonie-Präsident Michael Bammessel in Bezug auf die „zu großen Hürden“ für einwanderungswillige Fachkräfte.

Foto: Diakonie Bayern

Der vorliegende Gesetzentwurf sei an vielen Stellen von der Angst geprägt, die Tür für Menschen mit Fluchthindergrund nicht zu weit aufzumachen, sagte Bammessel bei der Jahrespressekonferenz des Wohlfahrtsverbands am 4. März in Nürnberg. „Um den Pflegenotstand zu lösen, brauchen wir mutigere Lösungen und weniger Halbherzigkeit“, kritisierte er.

Ein Beispiel ist die vorgesehene „Beschäftigungsduldung“, die an viele Bedingungen gekoppelt ist, so der Diakonie-Präsident. Neben einer geklärten Identität und hinreichenden Sprachkenntnissen dürfe der Bewerber nicht zur einer Straftat verurteilt worden sein. Außerdem müsse er bereits seit zwölf Monaten eine Duldung und seit 18 Monaten eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von mindestens 35 Wochenstunden nachweisen, erläuterte Bammessel.

Auch die „Ausbildungsduldung“ sei an strenge Auflagen geknüpft. Sie könne erteilt werden, wenn eine Ausbildung während des laufenden…


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