Diakonie verlangt ÄnderungenDiakonie verlangt Änderungen

Im geplanten Tarifvertrag müssten nebentarifliche Leistungen wie ein 13. Monatsgehalt und die Altersvorsorge aufgegriffen werden, so Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Foto: Diakonie/ Thomas Meyer Medien

Unabhängige Erhebungen hätten gezeigt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des evangelischen Wohlfahrtsverbandes bis zu 25 Prozent mehr Gehalt bekämen als die Beschäftigten anderer Träger. Mehrfach sei der Diakonie bestätigt worden, „dass wir eigentlich nicht das Problem sind in diesem Kontext“, sagte Lilie.
„Natürlich wollen wir, dass die Pflege flächendeckend besser bezahlt wird“, sagte der Theologe. Zudem müsse der Wettbewerb über schlechte Bezahlung künftig unterbunden werden. Im geplanten Tarifvertrag müssten allerdings nebentarifliche Leistungen wie ein 13. Monatsgehalt und die Altersvorsorge aufgegriffen werden. Werde das erfüllt, „können wir eigentlich gegen so eine Regelung nichts haben“, sagte Lilie.
Weil die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände nach einem eigenen Arbeitsrecht die Löhne und Gehälter aushandeln, ist eine der Voraussetzungen für die Erstreckung des Tarifvertrags in der Altenpflege, dass die…


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