Die Coronakrise darf nicht die Pflegereform verhindernDie Coronakrise darf nicht die Pflegereform verhindern

Mit dem Fünf-Stufen-Plan könnten der Sockel-Spitze-Tausch und begrenzte Eigenanteile 2022 Wirklichkeit sein, meint Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung und Sprecher der Initiative Pro-Pflegereform. Foto: EHS

Im November 2019 hat die Initiative Pro-Pflegereform mit dem zweiten Rothgang-Gutachten zur „Alternativen Ausgestaltung der Pflegeversicherung“ ein fundiertes Reformkonzept vorgelegt. Nun ist die Politik gefragt, den Neustart Pflege umzusetzen. „Klar ist, dass nicht alles auf einmal geht“, erklärt Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung und Sprecher der Initiative, „aber klar ist auch: Wir müssen sofort loslegen“.

Schneider schlägt ein Fünf-Stufen-Plan für die Umsetzung der Pflegereform vor. „Man muss und kann mit dem Punkt anfangen, der die meisten Menschen betrifft und am meisten belastet: die Finanzierung“, sagt Schneider. Denn dafür gibt es bereits Lösungen und ein politischer Konsens ist naheliegend. Sobald die neue Finanzierungsstruktur steht und die Eigenanteile begrenzt sind, ist die Strukturreform dran. Der Fünf-Stufen-Plan sieht so aus:
1. Stufe: Neue Finanzierungsstruktur in…


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