In der akuten Krise mussten Tagespflegeleitungen viele Entscheidungen aus „aus dem Bauch” heraus treffen. Jetzt gilt es, den vorhandenen neuen Gegebenheiten eine Struktur zu verleihen, die sich auf Dauer positiv auf die Tagespflege und ihre Mitarbeitenden auswirkt.

Foto: Werner Krüper

In Krisensituationen wird Veränderungsdruck spürbarer, Widerstände geringer – und die Risikofreudigkeit, Entscheidungen zu treffen und schneller in Umsetzung zu bringen, steigt. Die oft geforderte „Agilität” wird in Krisenzeiten zum täglichen Geschäft – und bleibt nicht länger auf der Methodenebene „stecken”. In Krisensituationen wie der Corona-Pandemie treten viele sonstige „Bremser” und Anlässe für Widerstände in den Hintergrund – zugunsten von Verhaltensweisen, die als zentrale Erfolgsfaktoren von Veränderungsprozessen geltend gemacht werden können.

Der nächste wichtige Schritt für Tagespflegen ist es nun nicht, wieder schrittweise zum „Alltag” und damit zum „Alten” zurückzukehren. „Vielmehr gilt es, die oft spontan entstandenen Lösungen anzuschauen, falls erforderlich nachzubessern und daraufhin zu überprüfen, ob sie auch außerhalb der akuten Krise zu mehr Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und…


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