Die Sprache des Körpers verstehen

Was gestern noch passte, kann heute schon unpassend sein. Kontaktaufnahme und Interaktion mit Menschen mit Demenz verlaufen nicht routinemäßig.

Foto: Werner Krüper (vor der Coronakrise aufgenommen)

Nonverbale Ausdrucksformen sind Gestik, Mimik, die Stimmlage, Körperhaltung und Verhalten. Da diese Ausdrucksformen mit dem Leibgedächtnis verbunden sind, können auf diesem Weg Menschen mit Demenz leichter ressourcenorientiert wahrgenommen und Ansatzpunkte für eine befriedigende Interaktionen gefunden werden. Das erläutern die Wissenschaftler Otto Inhester und Dr. Manuela Lautenschläger in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.

In den Gegenständen des täglichen Lebens wie Werkzeug, Blumenbeet oder -kästen, Küchengeräte oder Spielbrett seien deren Bedeutung – das heißt ihr Aufforderungscharakter und die Regeln ihrer Handhabung – quasi eingebaut, so die Autoren. Im Leben viele tausendmal benutzt, ist der Umgang mit ihnen in den Leib eingeschrieben. Sie müssen nicht verbal erinnert werden, um sie zu nutzen. Die auslösende Situation beziehungsweise der Gegenstand fungiert als Trigger für bestimmte Erinnerungen.

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