Die Wissenschaft hilft in der Corona-Quarantäne

Prof. Dr. Margareta Halek: “Wir möchten die individuellen Lösungsansätze bündeln und sie so einer größeren Gruppe an Einrichtungen zur Verfügung stellen.” Foto: Uni Witten/Herdecke

Für Pflegeheime sind strenge Regeln zum Infektionsschutz erlassen worden, die Einrichtungen vor große Herausforderungen stellen. Um den Erlassen Folge zu leisten, müssen Kontaktreduktion und -Vermeidung durch Schaffung von speziellen Bereichen, starke Reduktion von Besuchen und Einschränkungen im gewohnten Alltagsleben der Bewohner umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang müssen Bewohner mit Folgen der körperlichen und sozialen Distanz zurechtkommen.

Die Problematik der sozialen und körperlichen Distanz ist in der Wissenschaft und Versorgung erkannt und wird national und international angegangen. Das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke trägt zur Bewältigung des Problems mit zwei Projekten unter der Leitung von Prof. Dr. Margareta Halek bei: “Pflege ist ohne Körperkontakt und Interaktion fast nicht zu denken. Zumal mindestens die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner in Altenheimen eine kognitive Beeinträchtigung hat. Für diese…


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