Die Uhr tickt: Ab 2024 wird voraussichtlich auch die ambulante Pflege an die Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens angeschlossen. Schon jetzt können ambulante Dienste ausschließlich elektronische Verfahren zur Übermittlung von Abrechnungsunterlagen und Leistungsnachweisen nutzen. Was das für die Pflegedienste bedeutet, beantwortet die April-Ausgabe des Fachmagazins Häusliche Pflege in einem Digitalisierungs-Special.

 

(Hannover) Die Digitalisierung des Gesundheitswesens nimmt Fahrt auf. Die Telematik, eine Zusammensetzung aus Telekommunikation und Informatik, vernetzt die beteiligten Akteure, etwa Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Leistungserbringer und Kostenträger. Seit Januar läuft eine Testphase für die elektronische Patientenakte. Und KIM (Kommunikation im Gesundheitswesen) sorgt schon bald für den Austausch von Befunden, Abrechnungen oder Röntgenbildern. Ausgedruckte Arztbriefe gehören dann der Vergangenheit an. Ab Mitte 2021 ersetzt das elektronische Rezept das bisherige Verfahren mit dem gedruckten Formular.

Was im Gesundheitswesen bereits gestartet ist, kommt nun auch auf die Pflege zu. Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz und Patientendaten-Schutz-Gesetz wurden die Regelungen zur Anbindung der Pflege an die Telematikinfrastruktur festgelegt. Der Referentenentwurf zum Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) definiert nun mit dem 1. Januar 2024 einen Stichtag zur verpflichtenden Nutzung. Das DVPMG wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2021 in Kraft treten.

Gravierende Konsequenzen

Seit März 2021 können ambulante Dienste ausschließlich elektronische Verfahren zur Übermittlung von Abrechnungsunterlagen und Leistungsnachweisen nutzen. „Der digitale Leistungsnachweis ist im Kommen. Doch die Konsequenzen sind gravierender als angenommen“, analysiert Pflegeexperte Andreas Heiber. In seinem Beitrag „Die gläserne Abrechnung“ zeigt der Unternehmensberater auf, welche massiven Auswirkungen die Digitalisierung auf die rund 15.000 Pflegedienste in Deutschland haben wird.

Ein weiterer Fachbeitrag erörtert die gesetzlichen Grundlagen und die kommenden Digitalisierungsschritte für die Pflege. Auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Was die Digitalisierung der täglichen Arbeit eines ambulanten Dienstes bedeutet – von der Implementierung über die Dokumentation bis zur Finanzierung – das berichtet die Diakoniestation Hesel-Jümme-Uplegen aus Ostfriesland. (Fotonachweis: Diakoniestation HJU gGmbH)

Das ganze Digitalisierungs-Special lesen Sie in der April-Ausgabe der Häuslichen Pflege oder zum Download hier: HP_04_2021_Dig_Special_4_2021

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