Eigenanteil bei der Pflege erneut gestiegenEigenanteil bei der Pflege erneut gestiegen

Können Heimbewohner oder ihre Angehörigen den Eigenanteil nicht aufbringen, müssen sie Sozialhilfe in Aspruch nehmen. Foto: Werner Krüper

Die finanziellen Belastungen schwanken in den Bundesländern. Spitzenreiter ist der Berechnung zufolge Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 2.405 Euro, gefolgt von Baden-Württemberg (2.354 Euro) und dem Saarland (2.341 Euro). Am günstigsten ist es für Pflegebedürftige in einer stationären Einrichtung in Sachsen-Anhalt: Sie müssen im Schnitt 1.436 Euro für ihren Heimplatz dazuzahlen.

Der Eigenanteil, den Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zahlen müssen, setzt sich zusammen aus Investitionskosten, Geld für Unterkunft und Pflege sowie dem sogenannten Einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) für die Pflegegrade 2 bis 5. Nicht eingerechnet sind in die VDEK-Zahlen die Ausbildungsumlage und individuelle Ausbildungskosten, die in den Einrichtungen anfallen.

Während die Investitionskosten im Bundesschnitt von 463 Euro im Januar 2018 auf 455 Euro zum Stichtag 1. Juli 2020 sanken, stieg der EEE im gleichen Zeitraum von 593 Euro auf 786 Euro. Die Kosten für…


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