Einwanderungsgesetz: Der Altenpflege dürfte es nutzenEinwanderungsgesetz: Der Altenpflege dürfte es nutzen

Was lange währt, wird endlich gut: Die Bundesregierung hat sich auf Eckpunkte für ein Einwanderungsgesetz verständigt. Der Altenpflege etwa könnte ein solches Gesetz bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels helfen.

Foto: kamasigns/AdobeStock

Zentraler Punkt der Vereinbarung: Die Regierung besteht künftig nicht mehr auf der Bevorzugung einheimischer Bewerber bei der Besetzung einer offenen Stelle. „Wir verzichten im Grundsatz auf die Vorrangprüfung“, heißt es wörtlich in dem Papier. Das hieße, dass künftig etwa die Zuwanderung von Pflegekräften aus dem Ausland erleichtert würde. Außerdem soll es Fachkräften mit einer qualifizierten Ausbildung fortan erlaubt werden, für sechs Monate nach Deutschland zu kommen, um sich eine Arbeitsstelle zu suchen. Allerdings unter der Bedingung, dass sie gut Deutsch sprechen und ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten können.

In einer ersten Reaktion begrüßte der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) das Eckpunktepapier für ein Einwanderungsgesetz, forderte aber, es müsse in der praktischen Anwendung klare und unkomplizierte…


Vollständigen Artikel lesen