EU soll mehr im sozialen Bereich zusammenarbeitenEU soll mehr im sozialen Bereich zusammenarbeiten

Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Bayern, Brigitte Meyer. Foto: BRK Bayern

„Wir brauchen gemeinsame Anstrengungen und gemeinsame Lösungen bei vielen, vielen Themen, die Europa betreffen.“ Dazu gehörten Flüchtlingsströme und Integration ebenso wie die Armut in Osteuropa, hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa, die demografische Entwicklung in vielen Ländern oder der Fachkräftemangel
etwa in der Pflege.

Die Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der sechs großen Sozialverbände, Gerda Hasselfeldt, forderte zudem konkrete rechtliche Änderungen auf EU-Ebene, um dem in Deutschland besonders stark ausgeprägten System der gemeinwohlorientierten und gemeinnützigen Wohlfahrtspflege mit vielen Ehrenamtlichen Rechnung zu tragen.

Denn bislang müssen wegen des EU-Wettbewerbsrechts auch bei Wohlfahrtsleistungen – etwa dem Seniorennotruf – Aufträge ab einer bestimmten Größenordnung europaweit ausgeschrieben und der Zuschlag nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erteilt werden.

Vor kurzem jedoch…


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