Experten einig: Schmerz interdisziplinär angehen

Häufig ist es gar nicht so einfach, etwas über den Schmerz eines Bewohners zu erfahren, zum Beispiel wenn er kognitive Einschränkungen hat und Fragen nicht mehr verlässlich beantworten kann.

Foto: Werner Krüper

Es handelt sich um eine wissenschaftlich fundierte Empfehlung für Mitarbeiter in Altenpflegeeinrichtungen. “So etwas gab es bislang im deutschsprachigen Raum nicht”, so Dr. Matthias Schuler, Mitglied des gemeinsamen Arbeitskreises “Schmerz und Alter” der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Schmerzgesellschaft. Darin geben 15 Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten den Nutzern ungefähr 50 Hinweise, zum Beispiel für ein einfaches Screening auf Schmerzen, die für ein differenziertes Assessment und auch für die Verlaufskontrolle wichtig sind. Mitgearbeitet haben an der Leitlinie laut Schuler, der auch Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Palliativmedizin am Diakonissenkrankenhaus Mannheim ist, ungefähr 40 Fachgesellschaften und Organisationen. So soll ein breites interdisziplinäres Spektrum abgedeckt werden. “Schließlich…


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