Experten fordern Stärkung der Pflegefinanzen

Wie sieht eine eine langfristige Finanzierungsstrategie für die Pflegeversicherung aus? Darüber sprechen Experten im Gesundheitsausschuss. Foto: Peter Atkins/AdobeStock

Dem Gesetzentwurf zufolge soll der Beitragssatz von derzeit 2,55 Prozent (Kinderlose 2,80 Prozent) des Bruttoeinkommens auf 3,05 Prozent (Kinderlose 3,30 Prozent) angehoben werden. Bis 2022 sollen die Beiträge dann stabil bleiben. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege sprach sich dafür aus, die Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau dieser Grenze in der Rentenversicherung anzuheben und weitere Einkommensarten einzubeziehen. Zudem müsse die medizinische Behandlungspflege in vollstationären Pflegeeinrichtungen wieder komplett von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) getragen werden.

Dem Sozialverband Deutschland (SoVD) zufolge muss die Beitragsbemessung auf eine breitere Basis gestellt werden durch Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung und Kapitaleinkünften sowie einer höheren Beitragsbemessungsgrenze. Überdies sollten versicherungsfremde Leistungen über Steuerzuschüsse finanziert werden.

Der GKV-Spitzenverband argumentiert, ein…


Vollständigen Artikel lesen