Fachkräfteeinwanderung: BAGAP kritisiert "Gesetz mit Hinkefüßen"Fachkräfteeinwanderung: BAGAP kritisiert "Gesetz mit Hinkefüßen"

Gut, aber nicht gut genug: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Ausländische Pflegekräfte (BAGAP) ist mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht hundertprozentig einverstanden.

Foto: Thomas Lohnes/epd

Das parlamentarische Verfahren sei „im Schweinsgalopp durchgeführt“ worden, beklagt BAGAP-Sprecherin Isabell Halletz. Das Gesetz enthalte zwar wichtige Regelungen, um die Einwanderung für Fachkräfte aus Drittstaaten transparenter zu gestalten. Allerdings führten einige Regelungsvorschläge ihrer Ansicht nach dazu, dass der ohnehin schon komplizierte Prozess der Zuwanderung „deutlich erschwert“ werde.

So sei etwa unverständlich, weshalb das 25. Lebensjahr als ein Kriterium für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis festgeschrieben werden solle. „Stellenbeschreibungen für Ausbildungsplätze müssen heute nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz nicht nur genderneutral, sondern auch altersneutral formuliert sein“, so Halletz, „eine Benachteiligung von potenziellen Auszubildenden aufgrund des Alters wäre gerade in den Pflegeberufen ein fataler Flaschenhals.“

Der häufigste Beruf im Anerkennungsfahren ist nach Angaben des…


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